FEDERATION OF SPACE GOVERNANCE

Verantwortung vor Autorität

Der Weltraum gehört keiner Nation, keinem Unternehmen und keiner Generation allein.

Die Federation of Space Governance ist ein unabhängiger europäischer Kreis von Persönlichkeiten, die Verantwortung für die Regeln der Raumfahrt übernehmen, bevor jemand ihnen die Autorität dazu gibt. Kein Verein, keine Behörde, keine Lobbyorganisation, keine Partei. Ein Think Tank und Leadership Circle im Aufbau.

Am 31. Oktober 2026 kommt dieser Kreis im Rahmen des ISA Space Law Forums in Frankfurt erstmals zusammen. Das ist ein sichtbares Zeichen, kein Gründungsakt. Die Mitglieder gehören dem Kreis in persönlicher Eigenschaft an und werden einzeln und schriftlich bestätigt. Ehrenpräsident der ISA ist Prof. Dr. Jan Wörner. Weitere Mitglieder geben wir bekannt, sobald ihre Zusage vorliegt.

Satelliten steuern heute Kommunikation, Navigation, Finanzsysteme und Sicherheit. Orbitpositionen werden beansprucht, Rohstoffe ins Visier genommen.

Die Regeln, die das für die nächsten Jahrzehnte bestimmen, entstehen gerade, in Gesetzgebungsverfahren, Verträgen und Präzedenzfällen. Meist ohne Öffentlichkeit.

Europas Stärke war nie seine Größe, sondern seine Exzellenz. Aber diese Exzellenz ist verteilt: kluge Köpfe, souveräne Institutionen und Weltklasse-Organisationen arbeiten parallel, selten gemeinsam. Dieser Kreis existiert, damit sie zusammen sprechen.

WORÜBER WIR REDEN

Wer haftet bei einer Kollision?

Tausende Satelliten kreisen im erdnahen Orbit. Wenn zwei kollidieren, ist bis heute nicht abschließend geklärt, wer den Schaden trägt, und nach welchem Recht.

Wem gehören Rohstoffe im All?

Der Weltraumvertrag verbietet Landnahme. Über den Abbau von Rohstoffen sagt er wenig. Einzelne Staaten schaffen bereits eigene Regeln.

Wer bekommt welchen Orbit?

Umlaufbahnen und Funkfrequenzen sind endlich und werden vergeben. Wer zuerst da ist, schafft Fakten, für Jahrzehnte.

Was macht Raumfahrt investierbar?

Ohne kalkulierbares Recht kein Kapital. Ohne Kapital keine europäische Raumfahrtwirtschaft. Deshalb sitzen Recht und Kapital hier am selben Tisch.

WORAN WIR ARBEITEN

Acht Themenfelder liefern die Substanz:

Space Law und RegulierungSpace Finance und InvestmentSustainability und Orbital DebrisKI und autonome SystemeDefence und Dual UseLunar Resources und PropertyCybersecurity und ResilienzHuman Spaceflight und Ethik

DAS ERGEBNIS

Die Frankfurt Principles: das Positionspapier zur rechtlichen Architektur der neuen Raumfahrtwirtschaft, redaktionell kuratiert aus dem Konsultationsprozess des European Space Law Forums. Version 1 erscheint zum 31. Oktober 2026. Ergebnisse werden im Public Finale ab 17 Uhr vorgestellt.

Federation of Space Governance

Macht kann die Grenze öffnen. Weisheit muss sie bewahren.